Gruppen und Verbände

 

Kapellenverein
Kolpingfamilie Allagen
CFrAN
kfd St. Johannes Allagen / Niederbergehim
Kath. öffentliche Bücherei, St. Johannes Baptist Allagen

 
CFrAN

CFrAN =

Christliche Frauengemeinschaft Allagen-Niederbergheim

so ist die Bezeichnung der neu gegründeten Frauengmeinschaft  in Allagen und Niederbergheim.

Auf der konstituirenden Sitzung am 21. Januar 2010 wurde folgender
Vorstand gewählt:  

 Pastor  Ernst Müller, Dorfstraße 20  02925 2224
 1. Vorsitzende    Martina Kemper, Kirchweg 21   1745
 2. Vorsitzende  Helma Kutscher, Kirchweg  1047
 Schriftführerin  Monika Störmann, Schrewenfeld 46   3817
 Kassiererin  Ursula Berlinghoff, Sauerlandstraße 21  2201

 

Über unsere Aktivitäten werden wir Sie über "Aktuelles aus der Gemeinde"
 regelmäßig informieren.

Gemeinsam – das Schöne feiern

Gemeinsam – das Traurige verarbeiten

Gemeinsam etwas bewegen

Geschichte:

Der Mütterverein aus dem Jahr 1911 schloss  sich 1968 der kfd an  und die kfd wurde im Januar 2010 aufgelöst. Am gleichen Tag gründeten über 90 Frauen die heutige CFrAN und knüpften nahtlos an die Aktivitäten der kfd an.  Inzwischen hat die CFrAN 402 Mitglieder und nimmt im November 2011 weitere 10 Frauen in die CFrAN auf.

 

Auflösung:

Wir haben den Verband  im Jahre 2009 mehrfach angeschrieben und um mehr Transparenz bei den abgeführten Beiträgen gebeten. Wir  erhielten immer wieder die gleiche schematische Darstellung, die uns nicht ausreichend war. Wir haben die Beträge sogar versucht prozentual zu errechnen, wobei uns nur noch mehr Zweifel kamen.

Wir hätten für unsere Mitglieder 7.000,-- € von Allagen und Niederbergheim abführen müssen  und unsere Mitglieder wollten wissen, was mit dem Geld geschieht. Nach der Ankündigung der Beitragserhöhung und einer auf keiner Seite zufriedenstellenden GV im November 2009 erhielten wir eine Flut von  Austritten, bei  ca. 500 Mitgliedern zählten wir 112 schriftliche Austritte. Bei einem Telefonat in Düsseldorf wurde uns mitgeteilt, besser Sie verlieren 100 Mitglieder vor Ort als wir 500 im Verband.  Die Diözesanvorsitzende Frau Meermeier war von uns über die Austritte ebenfalls informiert worden.

Daraufhin haben wir für uns entschieden, so können wir nicht weitermachen, aber unsere Mitglieder sollten selbst entscheiden und sie haben demokratisch abgestimmt.

Mit einer 2/3 Mehrheit wurde die damalige kfd aufgelöst. Bis dahin hatte die kfd genügend Gelegenheit uns eine Bilanz (die im Übrigen jeder Verein machen muss) vorzulegen. So hatten auch die Dekanatsvorsitzende Frau Schulte-Lennert  sowie die Gemeindereferentin und geistliche Begleiterin Frau Schramm in der Generalversammlung im November ihre Gelegenheit nicht genutzt, uns eine Aufklärung vorzulegen.

 

100 Jahre Frauenbewegung in Allagen/Niederbergheim:

 

Die kfd konnte auch per Gerichtsbeschluss nicht  verhindern, dass wir 100 Jahre Frauenbewegung in Allagen feiern. So haben wir eine überaus gelungene Jubiläumsparty in einer vollbesetzten Möhnetalhalle  mit einer hervorragenden Festrede von Frau  Marita Reiter und vielen Gästen gefeiert.

 

Es ging damals und geht heute um den Einsatz für eine starke und lebendige Gemeinde. Dafür braucht es viel Engagement vieler starker Frauen.

 

Streitpunkt  100 Jahre: Die kfd gibt es auch erst seit 1968, so dass auch keine 100 Jahre kfd gefeiert werden kann oder konnte. Lediglich 100 bzw., wie seit kurzem bekannt,  sogar 150 Jahre Frauenbewegung in Allagen/Niederbergheim. Es geht um Frauenbewegung, also auch der Jungfrauenbund und hier wurde im Haus Dassel eine alte Fahne gefunden mit der Aufschrift Bund der Jungfrauen von 1861. Diese alte Fahne durften wir während der Jubiläumsfeierlichkeiten in der Möhnetalhalle aufhängen und bewundern.

 

Aktivitäten 2010/2011

Bereits im Februar wurden die geplanten traditionellen Veranstaltungen wie Lichtmeß und Karneval mit dem gleichen Erfolg der Vorjahre durchgeführt. Das geplante Jahresprogramm wurde wie angekündigt veranstaltet. Es blieb eben „alles beim Alten“.

Neben den traditionellen Veranstaltungen wie Wallfahrt, monatliche Frauenmessen im Wechsel in Allagen und Niederbergheim, Rosenkranz- und Kreuzweggebet, Karneval, Fahrt zum Weihnachtsmarkt, Mehrtagesfahrt und Ferienspaßaktionen etc. haben wir auch immer wieder neue attraktive Veranstaltungen durchgeführt. So luden wir mehrere Referenten ein, die uns beispielsweise die  Handhabung des Defis erläuterten, Frau Dr. A.K. Schmitt-Tonnesen, die über die Problematik Wechseljahre sprach oder Frau Erna Süggeler, die uns ihre  Erlebnisse und Erfahrungen des Jacobsweg mitteilte.

Aber unser junges Team steckt auch voll vieler neuer Ideen. So haben wir erstmals einen Spanischen Abend mit Musik, Tanz und Essen angeboten, der großen Zuspruch fand. Im Sommer haben wir zur Freude auch unseres Herrn Pastor Müller die Tradition des Kräuterbunde sammeln und binden wieder aufleben lassen. Wir unternahmen eine Einkaufsfahrt nach Venlo, Bastelten mit Kindern Osternester, fuhren zur Begeisterung vieler Frauen zur Messe Nadel und Faden und verbrachten einen super tollen Tag in Oberhausen im Musical Wicked die Hexen von Oz. Am  Brauerumzug 2010 nahmen wir mit 20 Frauen teil.

Mit mehr als 65 Torten sorgten wir beim Pfarrfest anlässlich der 1200 Jahrfeier unserer Kirchengemeinde nicht nur  für einen wahren Augenschmaus. Der Reinerlös kam unserer Kirchengemeinde zu Gute.

 

Unsere 2-Tagesfahrt nach Erfurt werden wir in diesem Jahr mit zwei vollen Bussen durchführen.

Im  nächsten Jahr werden wir wieder ein ebenso gefülltes Programm anbieten. Die genauen Infos entnehmen Sie unseren Programmheften und der Presse.

 

Mitglieder in Seniorenheimen:

20 Mitglieder besuchen wir regelmäßig in Seniorenheimen. Diese Frauen gibt es in der kfd nicht, da es bei der kfd nur zahlende Mitglieder gibt. Dieses wurde uns im Herbst 2009 im Pfarrheim Allagen bei einem persönlichen Gespräch durch Frau Marlies Meermeier und Frau Inge Dahlbüdding-Heintel mitgeteilt. Somit ist jede Frau, die im Altersheim ist, auch automatisch nicht mehr in der kfd, es sei denn, irgendjemand zahlt für diese Frau weiter die Mitgliedsbeiträge.( Auch dieses Argument war entscheidend für  unseren Entschluss). Denn es kann nicht sein, dass eine Frau, die über 50 Jahre Beitrag gezahlt  hat und nur weil sie ein Pflegefall wird  und nicht mehr zahlen kann, in einer Frauengemeinschaft nicht mehr dazu gehört. Gerade diese Frauen brauchen das Gefühl, nicht vergessen worden zu sein.

 

Unser Mitarbeiterinnenteam von 30 dynamischen und engagierten Frauen  ist eine Gemeinschaft  von starken Frauen und dem Vorstand eine hilfreiche Stütze ohne sie wären die Aufgaben nicht zu bewältigen. Sie geben uns die Stärke und helfen mit, wo Hilfe gefragt ist. In unserer Gemeinschaft heißt es oft: Kaffee kochen, Kuchen backen und Gottesdienste vorbereiten. Aber auch die Betreuung der Mitglieder in den jeweiligen Bezirken. Dazu gehören Krankenbesuche, Gratulationen zu Geburtstagen und Ehejubiläen sowie das Verteilen unserer vereinseigenen Zeitung.  Zweimal jährlich erscheint unsere Vereinszeitschrift „Ha(l)bzeit“.  Darin werden Aktionen angekündigt und Veranstaltungen und Vorträge durch Bilder und Texte aufgeführt. Neben Rätseln und Witzen werden auch Rezepte weiter gegeben, z.B. von der Fastensuppe oder Gefüllte Schnecken, die es bei unseren Veranstaltungen zum Probieren gab. Stets gab es und gibt es Frauen, die mit großem Engagement und viel Spaß dabei sind.

 

Leider wird zwar viel von Versöhnung zwischen den  Frauen gesprochen, aber nichts dafür getan. Hinzu kommt, dass die kfd ihren Orts-kfd`s untersagt  hat, irgendwelche gemeinsamen Veranstaltungen  zu unternehmen. Selbst das gemeinsame Gebet (Rosenkranz und Kreuzweg) wurde untersagt. Privat dürfen wir teilnehmen, aber  CFrAN und kfd zusammen geht gar nicht. Dabei sind wir doch alle katholisch!?

 

 
 
   
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